Die örtlichen Rotkreuz-Helferinnen und Helfer leisten ihren Beitrag zum Gelingen. Wie im Vorjahr eine Bude direkt am Eingang zum Kirchplatz – das Team der Kleiderkamer. Hier gibt es historisch geprägte Waren, gebraucht und neuwertig wie Leinenrollen, Tischwäsche, Tücher und historische Bekleidung, die für außergewöhnliche Anlässe genutzt werden kann. Der Erlös aus dem Verkauf wird wie immer gemeinnützig verwendet – darauf kann sich die Kundschaft verlassen.
Das DRK-Sanitätszelt hatte diesmal einen anderen Standort, und zwar direkt neben dem DRK-Kaffee- und Kuchenzelt. Leider hätte hier ein RTW nicht bis zum Zelt fahren können. Die Rettungstrage auf Rollen hätte im Bedarfsfall über das Kopfsteinpflaster weiter gerollt werden müssen. Die Sanitätskräfte des DRK-Ortsvereins Bad Essen waren am Freitag bzw. schon am Sonnabend bis 2 Uhr nachts präsent für den Fall, dass es zu Stürzen und Verletzungen kommen sollte. Am Tage blieb es sehr ruhig für die erste Schicht mit 5 – 6 Sanitätskräften.
DRK-Helferinnen der Sozialgruppe und Freundinnen engagierten sich mit Kuchenspenden, ehrenamtlich und unentgeltlich. Backen ist vermutlich eine Kunst, die Frauen besser beherrschen als ihre männlichen Kollegen, trotz der Gleichstellung. Nur Jürgen Lucas, gelernter Bäcker- und Konditor, jetzt Mitwirkender im DRK-Küchenteam, versteht die Backkunst und er produzierte auch Torten. Geachtet wurde auf die Zutaten, keine Nüsse wegen der Allergene und kein Likör als Risiko für trockene Alkoholiker. Der Becher Kaffee für 2 Euro und das Stück Torte oder Blechkuchen für 3 Euro, recht preisgünstig und eine bequeme Sitzmöglichkeit dazu im Zelt. Ein Dank an die Sozialdamen im DRK-Ortsverein Bohmte, beispielsweise hatten dort Hilde Sundmäker und ihre Kolleginnen Torten für den Historischen Markt gebacken und gestiftet. Anerkennenswert.
Der Erlös aus dem Kuchenverkauf kommt der gemeinnützigen Arbeit des DRK-Ortsvereins Bad Essen zu gute.
Text und Fotos: Eckhard Grönemeyer




